Aus reich mach arm

Es ist schon erstaunlich. Überall in der Presse liest man von riesigen Gewinnen in der Wirtschaft, die Konjunktur ist, mit wenigen Ausnahmen, immer noch hervorragend und die großen Konzerne streichen Gewinne ein, wie schon lange nicht mehr.

Das ist aber nur eine Seite in Deutschland. Auf der Kehrseite der Wirtschaftsmedaille findet sich der wieder, der für den Aufschwung eigentlich verantwortlich ist, nämlich der Arbeitnehmer. Die Löhne steigen nicht im selben Maß, wie die Gewinne und die Lebenshaltungskosten. Alles wird teurer, angefangen bei den Nahrungsmitteln bis hin zum Benzin, den Heizkosten und allem, was man sonst zum Überleben braucht. Wer zum Arzt muss, dem wird, trotz Verdacht auf schwere Krankheit, mit dem dezenten Hinweis auf erschöpfte Budgets unverfroren ein schneller Termin verweigert. Vom enorm in die Höhe geschraubten Renteneintrittsalter gar nicht zu sprechen. Da soll der Bürger fast 50 Jahre seines Lebens arbeiten und bekommt als Lohn eine Rente, die nicht gerade einen sorglosen Lebensabend verheißt. Wenn man sich ansieht, wie viele Menschen in Deutschland unter Altersarmut leiden, dann kann es einem Angst werden, sobald man an die eigene Zukunft denkt. Viele Menschen in Deutschland, darunter auch ein Großteil der Familien, müssen sich heute enorm strecken und vor allem fast zu Tode arbeiten, um gerade so über die Runden zu kommen, und das, obwohl beide Elternteile einer Beschäftigung nachgehen.

Hier wäre eigentlich die Politik gefordert. Aber es geschieht nichts. Da werden im Wahlkampf große Versprechungen gemacht, die sich, kaum dass die Wahl vorbei ist, in Wohlgefallen auflösen. Das ist auch kein Wunder, die Politiker verdienen ja genug, um sich jeden Luxus einschließlich einer privaten Krankenversicherung zu leisten und wenn sie ihre Zeit dann mehr oder weniger aktiv abgesessen haben, wartet auch noch eine Rente auf sie, von der im heutigen Deutschland locker zwei Familien gut leben könnten, ohne sich einschränken zu müssen. dennoch, die Hoffnung bleibt, dass sich endlich jemand aufrafft, etwas zu verändern, zum Wohl derer, die in Deutschland die Arbeit leisten, die wenige immer reicher werden lässt.


Private Banking – worauf Anleger achten sollten

Wer über ein größeres Vermögen verfügt, der muss sich bei der Kommunikation mit seiner Hausbank nicht mit den üblichen Kanälen des Retailgeschäftes zufrieden geben, sondern kann Angebote im Bereich Private Banking in Anspruch nehmen. Der Kunde hat hier die Wahl zwischen einer Kooperation mit seiner Bank, bei der ihm von den Beratern Vorsachläge unterbreitet werden und er auf der Grundlage dieser seine eigenen Anlageentscheidungen trifft, und einer vollständigen Abgabe der Kapitalverwaltung in fremde Hände.

Die Vermögensverwaltung durch eine Bank bietet insbesondere denjenigen Kunden viele Vorteile, die aus Gründen des Zeitmangels die Führung ihres Portfolios nicht selbst in die Hand nehmen möchten. Professionelle Händler können den Markt und die zur Verfügung stehenden Produkte laufend beobachten und so einen Mehrwert für den Kunden erzielen. Allzu arglos sollte den Bankern das Kapital jedoch nicht anvertraut werden. Es gilt, im Vorfeld der Mandatserteilung Ziele abzustecken. Soll Einkommen oder ein Wachstum des Vermögens realisiert werden? Wie hoch sollte die Rendite ausfallen und welche Risiken dürfen dabei eingegangen werden? Diese Fragen müssen unbedingt geklärt werden, bevor die Bank mit den Geschäften beginnt. Auch der zeitliche Horizont sollte klar sein. Wer in wenigen Jahren in den Ruhestand zu gehen gedenkt, der sollte auf eine wirksame Strategie zur Wertsicherung beharren, auch wenn dadurch die Rendite geschmälert wird. Besonders junge Anleger hingegen lassen die Schwellenmärkte der Welt für sich arbeiten.

Der Bankberater sollte in jedem Fall nach seinen bisherigen Erfolgen im Investmentgeschäft gefragt werden. Er sollte nachweislich auch in schwierigen Zeiten gute Ergebnisse erzielt haben. Nur dann kann Private Banking ohne schlechtes Gewissen in Anspruch genommen werden.



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